Hakims Geschichten

Theaterstück für die ganze Familie ab 6 Jahren von Norberto Avila, übersetzt von Thomas Brasch

Der Kalif von Bagdad ist sehr mächtig und regiert streng. Sein Großwesir Mustafa Mustafi bestraft jeden, der es wagt, den Kalifen oder seine Regierung zu kritisieren. Deshalb wird er auch vom Volk gefürchtet. Schließlich hat der Großwesir auch viele „Freunde“ unter den Kaufleuten. Die bespitzeln die Menschen und verpfeifen sie dann an den Großwesir. Dafür können sie mit guten Geschäften mit dem Kalifen und dem Großwesir rechnen.

Hakim ist Geschichtenerzähler in den Straßen Bagdads. Er will den Menschen mit Phantasie, Humor und Witz die Angst nehmen. Er will ihnen Mut machen, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Er versetzt in seinen Geschichten diejenigen, denen Böses angetan wird, in eine andere „Welt”, macht sie zu anderen Personen. Und er kehrt damit scheinbar die bestehenden Machtverhältnisse um.

So können die Leute spielerisch lernen, wie man sich gegen Unrecht wehren kann. Hakim könnte deshalb dem Kalifen und den Mächtigen gefährlich werden. Man droht ihm mit Berufsverbot und Gefängnis. Kann Hakim mit seiner Phantasie den Kalifen beschwichtigen? Kann er auch die Mächtigen überzeugen, eine Rolle in einer seiner Geschichten zu übernehmen?

Hakim, Geschichtenerzähler
Tobias Reinthaller
Taieb, Wasserhändler
Helmut Maierhofer
Idriss, Teppichhändler
Thomas Bauer
Großwesir
Franz Haller
Kalif
Andreas Wolf
Fatima
Andrea Nitsche
Wache
Thomas Sulak
Percussion
Martin Wittmann
Oud
Masad Thani
Bühne
Peter W. Hochegger/ Werner Wurm
Kostüme
Petra Teufelsbauer
Technik
Alexander Schönmann, Cornelia Schmidt
Inszenierung
Peter W. Hochegger
Fotocredit
Harald Brutti